GHS

Der Umgang mit gefährlichen Chemikalien ist eine der größten Bedrohungen, denen Arbeitnehmer sowie Verbraucher ausgesetzt sein können. Zur Vermeidung von Schäden haben viele Länder gesetzliche Bestimmungen erlassen, die durch die Pflicht zur Kennzeichnung und Sicherheitsdatenblätter konkret auf diese Gefahren hinweisen. Unterschiedliche Methoden der Information über Risiken in den einzelnen Ländern machten es notwendig, ein harmonisiertes System der Vereinheitlichung der Kriterien auf weltweiter Ebene einzuführen. Das GHS gibt eine Reihe von Empfehlungen zur weltweiten Vereinheitlichung der Kriterien für die Einstufung von Chemikalien.

Diese Harmonisierung der verschiedenen Systeme der Einstufung und Kennzeichnung ist allerdings ein kompliziertes Unterfangen, da das GHS lediglich Empfehlungen ohne rechtlichen Charakter ausspricht und deshalb keinesfalls unmittelbar in der ganzen Welt angewandt werden kann.

Jedes Land bezieht das GHS in seine Vorschriften ein, so zum Beispiel die Europäische Union durch CLP, Kanada durch WHMIS, die Vereinigten Staaten durch HCS 2012 in den Vereinigten Staaten und auch viele andere Länder (wie Argentinien, Uruguay, Mexiko, Brasilien, Australien, Japan, Schweiz, Türkei usw.).

Es gibt daher nicht nur Unterschiede zwischen einzelnen Ländern, sondern auch in der Art und Weise ihrer Anpassung und sogar zum GHS der Vereinten Nationen selbst.

Aus diesem Grund ist es weiterhin erforderlich, die Einstufung und Kennzeichnung gemäß den Vorschriften des jeweiligen Landes vorzunehmen und außerdem die spezifischen Anforderungen an Sicherheitsdatenblätter bezüglich Format, Sprache und Inhalt zu erfüllen.

SIAM macht seinen Kunden die unterschiedlichen Anpassungen des jeweiligen Landes hinsichtlich des Systems der Einstufung und des Sicherheitsdatenblatts zugänglich, um dadurch zu vermeiden, dass die kostspieligen internationalen Transaktionen durch Nichterfüllung von Vorschriften gefährdet werden.

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